Nach einem koestlichen Fruehstueck auf der sonnigen Dachterrasse, wo wir unser letztes mitgebrachtes Schwarzbrot vertilgten, spazierten wir gemaechlich in Richtung Altstadt.
Ob Geschaeftsmann in hoeherem Alter oder niedlicher Schuhputzjunge - ein Chévere (= eine Anerkennung fuer unsere auffallende Schoenheit haha) hatten sie immer noch fuer uns uebrig. Highlight dieses Tages war mit Abstand der Besuch des Mercado Central.
All die Koestlichkeiten luden uns ein, hier unser Mittagessen zu verzehren.Wir hatten die Qual der Wahl zwischen Eintoepfen mit Huehnerbeinen und zur Schau gestellten Eingeweiden - die Entscheidung fiel jedoch schliesslich auf eine "langweilige" aber leckere Kartoffelsuppe mit Avocado um laecherliche 75 Cent.
Fuer unser Fruehstueck besorgten wir uns noch einige undefinierbare, nationale Fruechte mit teilweise unaussprechlichen Namen. Wie diese gegessen werden, war uns vorerst ein Raetsel. Da gab es zum Beispiel Fruechte zum Aufschlagen mit schlutzigem, kernig suessem Fruchtfleisch (aehnelt Froschleich), welches man ausschluerfen musste...
Bis auf einen versehentlich, durch starken Regen erzwungenen Besuch, in einem zuerst vermeindlichen Schuhgeschaeft - dass sich gleich darauf als 4-stoeckiger, ueberdachter, geschmackvoll ;) geschmueckter Irrgarten, bestehend aus basarartigen kleinen Geschaeften entpuppte, war Quito's Altstadt ziemlich unspektakulaer.
Am darauffolgenden Tag haben wir uns eine Pause vom stressigen Stadtleben gegoennt und uns den erstbesten Bus ins Dorf Amarguaña geschnappt. Von dort aus kutschierte uns ein freundlicher Taxler zum Naturreservat Pasochoa, wo wir 4 Stunden durch den mit Bambus verwachsenen Andenwald wanderten.
Am Sonntag machten wir uns auf den Weg nach Otavalo, 2 Stunden noerdlich von Quito. Hier wurden wir gleich herzlichst vom Hostelbesitzer Roberto empfangen und ausfuehrlichst ueber die Sehenswuerdigkeiten in der Umgebung aufgeklaert. Verglichen zu Quito, waren uns sowohl die Stadt als auch die Menschen, die hier leben, von Anfang an sympathisch.
Blick von unserem Penthouse auf die Stadt mit Vulkanen im Hintergrund
Neben einem kurzen Abstecher in die Nachbarortschaft Cotacachi, erkundschafteten wir am naechsten Tag die Laguna Cuicocha - ein aktiver Vulkankrater. Die hohe Lage (ca. 3500m) machten aus einem gemuetlichen Seerundgang eine anstrengende 3,5-stuendige Wanderung. Da uns staendig das schlechte Wetter einzuholen drohte, waren wir gluecklich, dass uns die letzten paar Kilometer zum Dorf zwei nette Einheimische mit ihrem Pickup mitnahmen.
Heute liessen wir unseren Aufenthalt in Otavalo gemuetlich mit einem Spaziergang zum Wasserfall im nahegelegenen Ort Peguche ausklingen. Die Planung unserer naechsten Destinationen hier in Ecuador vereinnahmte den Rest des Tages. Next Stop: Latacunga!
Hasta luego,
Eva und Tati















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